Full house

Manchmal geht es bei uns Zuhause drunter und drüber. Das liegt vor allem an mir. Und sehr oft daran, dass ich Tiere mit nach Hause bringe, gerne Babyigel (die können ja nicht die ganze Nacht alleine in der Station bleiben). Diesmal habe ich jedoch jedes Zimmer im Haus belegt. Und das kam so:

Im Gästezimmer nächtigen derzeit eine Perserkatzenmama mit ihren vier Babies. Die nehmen kräftig die Bude auseinander. Dadurch konnte mein Patenkind, das am Wochenende zu Besuch kam, nicht im Gästezimmer schlafen, sondern musste mit einer Matratze ins Schrankzimmer (Ankleidezimmer ist etwas übertrieben) ausweisen. Fand sie okay, war gar kein Problem. Vor allem, da man als 14-jähriges Mädchen auch noch sehr gerne Babykatzen kuschelt.

Im Schlafzimmer befinden sich (nachts) mein Mann und ich sowie unsere vier Tiere, also beide Katzen und beiden Hunde. Im Wohnzimmer und in der Küche kann ich keinen Igel unterbringen, weil da die Katzen hin könnten.

Nun hatte ich aber noch zwei Babyigel, die mit mussten. Ich dachte, ich könnte die an meinem Mann vorbei im Gästeklo unterbringen für zwei Tage, so dass er das gar nicht merkt. Aber – Flötepiepen, er machte die Tür zum Klo auf, machte die Tür wieder zu, drehte sich zu mir um: „Hast Du gedacht, ich bekomme das nicht mit, wenn Du den letzten möglichen Raum im Haus belegst?“ Er grinste dabei, immerhin. „Ist ja nur für zwei Tage.“ „Full house“, war sein Konter.

In zehn Tagen ist der ganze Spuk vorbei. Dann ziehen die Babykatzen wieder aus. Aber süß sind sie schon, oder:

In diesem zuckersüßen Sinne
Ihre Tierarztfrau