Muri auf Reisen, Teil 4

Wer bis hierhin gelesen hat, weiß es ja schon: Wir sind wieder in Deutschland und Muri ist in Georgien. Um die Wartezeit zu verkürzen, habe ich direkt angefangen, für das Tierheim und die geplante Tierarztpraxis Sachspenden zu sammeln. Was wir bisher beisammen haben, sehen Sie hier:

Dazu gehört ein OP-Tisch, ein Mikroskop, diverse Boxen und Körbchen, ein Ultraschallgerät (steht noch nicht da) und noch einiges mehr.

Was wir noch benötigen sind ein Autoklav, ein Gerät zum Sterilisieren von chirurgischen Instrumenten und den Transport von Bonn nach Tiflis. Ein erstes Angebot einer Spedition liegt bei rund 1.500€.

Ich habe daher eine Spendenkampagne gestartet. Wer sich beteiligen möchte, kann das hier tun: https://www.betterplace.me/tierarztpraxis-fuer-georgische-strassenhunde oder auch per Paypal an georgien@tierarztfrau.de.

Der Bau der Räume ist bereits genehmigt und auch die Finanzierung ist gesichert. Das ist super, aber jetzt muss das ganze ja noch eingerichtet werden.

Warum ich das so gut finde? Wenn man durch Tiflis geht, sieht man viele Straßenhunde, sehr viele. Alle sind eigentlich ganz gut genährt, schlafen, suchen Futter, sind freundlich. Aber dann sieht man das Mädchen hier:

Wir haben dem armen Mädchen Futter gebracht. Sinnvoll wäre es gewesen, eine Bravecto unterzumischen, aber die gibt es in der Apotheke nicht und sie war zu scheu, dass wir sie einpacken und zum Tierarzt bringen konnten.

Was passiert also mit den kranken und verletzten Straßenhunden? Nichts. Und hier möchte das Tierheim mithelfen. Menschen, die sich für einen Straßenhund zuständig fühlen, würden den Gang zum Tierarzt oft wegen der Kosten scheuen. Aber wenn es kostenfrei wäre, würde sicherlich mehr Tieren geholfen. Daher finden wir die Tierarztpraxis im Tierheim so sinnvoll und setzen alles daran, diese wahr werden zu lassen.

Vielleicht mit Ihrer Unterstützung?

Wir würden uns freuen!

Ihre Tierarztfrau