Muri – Glühwein für Georgien

Muris Geschichte ist noch nicht vorbei. Noch ist sie ja in Georgien. Aber die Flüge sind gebucht. Am 3. Februar fliegen meine Freundin Simone und ich nach Tbilissi und kommen am 6. Februar mit Muri wieder zurück. Ab dann lebt Muri bei einer 6-köpfigen Familie in Gießen, die sie jetzt schon lieb haben und die genau die Richtigen sind für eine kleine, lebhafte Terrier-Dame.

Vor Weihnachten macht unsere Praxis jedes Jahr eine Spendenaktion in der Praxis. Das haben wir aufgrund Corona kurzerhand vor die Tür verlegt und zwar genau gesagt- vor die Garage. Wir haben Waffeln gebacken und Glühwein ausgeschenkt. Wer wollte, konnte etwas spenden. Und es sind tolle 865€ zusammen gekommen. Die Aktion hieß „Glühwein für Georgien“ (ja, es lebe die Alliteration).

Meine Freundin Simone kam mit zwei Ihrer Kinder, die richtig gut geholfen haben. Es wurden Waffeln an den Mann gebracht, Glühwein aufgefüllt und ich hatte ein wenig Zeit, um auch mal mit dem ein oder anderen Gast zu reden. Und alle hatten Fragen zu Georgien und Muri. Ich habe mich sehr über die Anteilnahme gefreut.

So groß ist Muri mittlerweile:

Und das tollste ist, dass Muri komplett sozialisiert wird: Sie kennt Katzen, Hunde, Kinder, das Leben im Haus, Auto fahren, ins Restaurant gehen – das ist wirklich sehr, sehr hilfreich, dass Sara ihr das alles zeigt und beibringt. Als wir unsere Elli bekommen haben, kannte sie als Straßenhund nicht alles. Aber wir hatten Odin und sie hat sich viel abgeschaut. Ich möchte nur verdeutlichen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ein ehemaliger Straßenhund so gut auf das Leben in einer Familie vorbereitet ist.

Ach ja, ich habe in Tbilissi wieder das gleiche Hotel gebucht, in dem wir schon mal mit Muri gewohnt haben und die mit mir geweint haben, als ich Muri an Sara überreicht habe. Ihre Nachricht an uns war: „Liebe Christiane, wie geht es Ihnen? Ich freue mich sehr, Sie und Mura wieder zu sehen. Ich hoffe, es geht Mura gut. Ich bin wirklich richtig froh, Sie zu sehen. Alle Ihre Wünsche werden alle erüllt!“ Und ich muss sagen, ich freue mich auch darauf, die netten Damen des Kisi-Hotels in Tbilissi wieder zu sehen und mich diesmal MIT Muri nach Deutschland zu verabschieden. Ein bißchen dauert es aber noch…

In diesem Sinne
Ihre wartende Tierarztfrau